HERRISCHRIED-HORNBERG
(am). Mit
zwei Veränderungen an der Spitze geht die Feuerwehr Hornberg ins neue
Vereinsjahr. Wie berichtet, gab Abteilungskommandant Peter Huber in der
Jahresversammlung nach 15 Amtsjahren seinen Posten an Waldemar Zinn ab.
Ebenso lange wirkte Dietmar Neugebauer als Kassier, auch er wünschte eine
Ablösung, die sich in Georg Beck fand. Im Versammlungslokal “Jägerstüble”
betonte der scheidende Kommandant, dass er der Wehr weiter zur Verfügung
stehe.
“Mit hat das Führungsamt immer Spaß gemacht” , sagte Huber mit einem
Dank an die Mannschaft. Für die Gesamtwehr Herrischried und für die
Gemeinde sprachen Kommandant Christian Dröse und Bürgermeister Christof
Berger ihren Dank für die ständige Einsatzbereitschaft und die gute
Materialpflege aus. Ein Beweis für letzteres war für sie das Löschfahrzeug,
dass nach 35 Einsatzjahren noch gut in Schuss ist. Wie Peter Huber
hervorhob, wird die neue Bedarfsplanung aber zeigen, dass für den
Standort Hornberg eine Fahrzeug- Neubeschaffung notwendig ist. In
Zusammenarbeit mit der Gemeinde wird die Feuerwehrführung in den nächsten
sechs Wochen von allen sechs Abteilungen Daten erheben, die zur Grundlage
künftiger Beschaffungen und Einsatzpläne werden. Die Frage, ob eine
kleine Wehr in Zukunft unter zunehmenden Einsparzwängen noch Bestand hat,
hängt nach Einschätzung Hubers auch mit der Ausbildungsbereitschaft und
Personalstärke der Wehr zusammen. Zur Feuerwehr Hornberg gehören 16
Mann, die für das große Gebiet mit den Ortsteilen Hornberg,
Obergebisbach und Atdorf zuständig sind. Die Mannschaft ist noch nicht
mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, doch haben sich Mitglieder bereits für
Atemschutzausbildungen gemeldet.
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Wahlen und Ehrungen bei der Feuerwehr Hornberg (von links): der neue
Abteilungskommandant Waldemar Zinn, Konrad Huber, 40 Jahre aktiv,
Meinrad Strittmatter, 25 Jahre aktiv, und Georg Beck, neuer Kassier.
(FOTO: ADAM)
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Die Teilnahme an den
12 Proben bezeichnete Huber als zufriedenstellend. Der durchschnittliche
Probenbesuch lag bei 71 Prozent. An Ausbildungen nahmen Waldemar Zinn
(Truppführer) und Stefan Strittmatter (Truppmann) teil. Atemschutzübungen
in Rickenbach absolvierten Georg Beck und Waldemar Zinn.
Ernennungsurkunden zum Hauptfeuerwehrmann erhielten von Bürgermeister
Berger Georg Beck, Josef Waßmer und Waldemar Zinn. Zum Oberfeuerwehrmann
wurde Vizekommandant Reinhard Maier befördert, zum Feuerwehrmann Markus
Strittmatter.
Beifall gab es für zwei langjährige Mitglieder. Präsente bekamen Konrad
Huber, seit 40 Jahren aktiv, und Meinrad Strittmatter, 25 Jahre aktiv. Vor
genau 14 906 Tagen, so hatte Peter Huber ausgerechnet, war Konrad Huber
der Wehr beigetreten und war später viele Jahre als Gerätewart und guter
Probenbesucher ein Vorbild. Beide erhielten eine Gedenktafel. Als beste
Probenbesucher wurden Rolf Bächle und Peter Huber geehrt.
Das vergangene Jahr, so bilanzierte Huber, verlief mit nur einem
Schwelbrandeinsatz ruhig. Zwei Neuanschaffungen belasteten die Gemeinde
nicht, erinnerte Huber. Ein wichtiges Hohlstrahlrohr konnte durch die
Spende des “Glöcklefestteams” angeschafft werden, und notwendige neue
Hemden für die Mannschaft bezahlte die Abteilung aus eigener Kasse, wofür
Berger speziell dankte. Im neuen Jahr wird die Wehr wieder zahlreiche
Ordnungsdienste leisten und am 4. März zum Fasnachtsfeuer einladen. |