Detaillierter Einsatzbericht vom 10. August 2006
Lage beim Eintreffen an der Einsatzstelle:
Das Gebäude ist ein Wohnhaus, bestehend aus zwei Geschossen. Aus dem
Schlafzimmerfenster (Süd-Westseite) trat starker, weisser Rauch aus. Gemäss
Angaben des Mieters der Brandwohnung befindet sich keine weitere Person mehr im
Gebäude. Er vermutet, da er gerade vom Radfahren kam, dass es in der Küche auf
dem Herd angefangen hat zu brennen.
Bei der Erkundung ergab, dass Wohnungseingangstür leicht warm war.
Eingeleitete Massnahmen:
Aufträge wurden an die Fahrzeugführer verteilt, anhand des Anrücken der
Fahrzeuge:
1. LF 8 Abteilung Hogschür
1.1 Wasserversorgung vom Hydrant zum Brandobjekt und setzten des Verteilers vor
dem Gebäude
1.2 1. Rohr zur Brandbekämpfung verlegt.
2. TLF 16 Abteilung Herrischried:
2.1 Brandbekämpfung unter Atemschutz durch den Hauseingang.
2.2 Sicherungstrupp für 1. Angriffstrupp
3. TLF 16 Abteilung Herrischried:
3.1 Wasserversorgung vom Sägebach in Richtung Einsatzstelle und anschliessender
Wasserentnahme von dort.
4. TSF Abteilung Wehrhalden-Grossherrischwand
4.1 Bereitstellung zur Verlegung von B-Leitung vom Sägebach - Warten auf 1.
Lagemeldung vom Angriffstrupp
5. TSF Abteilung Rütte
5.1 Zweites C-Rohr verlegt.
6. Abteilung Niedergebisbach
6.1 Fuhren Einsatstelle zwar an, kamen aber dann aufgrund der 1. Lagemeldung
nicht zum Einsatz.
7. FFW Todtmoos LF 16/12:
8.1 Druckbelüfter in Stellung gebracht, und Gebäude belüftet.
Weiterer Einsatzverlauf:
- 1. Lagemeldung um 16:45 Uhr von Angriffstrupp ergab, dass es sich um einen
Fettbrand auf dem Herd in der Küche im Erdegeschoss handelt.
- Um 16:53 Uhr kam die zweite Lagemeldung, dass Feuer aus sei.
- Eingetroffener Kreisbrandmeister setze Wärembildkamera ein, und stellte eine
höhere Temperatur im Deckenbereich der Küche fest.
- Zwischendecke wurde heruntergerissen, es wurden aber keine weiteren
Brandnester entdeckt. Die Decke darüber war aus Beton, und stellte keine weitere
Gefahr dar.
- Nach Eintreffen des Hausbesitzers, wurde die Dachgeschosswohnung noch
kontrolliert, es wurde aber nichts besorgnisserregendes festgestellt.
- Nachdem keine weiteren Gefahren mehr zu erkennen waren, wurde der Mitarbeiter
des Energiedienstes aufgefordert, die Sicherungen der Brandwohnung zu verblomben.
- Haus wurde an den Besitzer übergeben.