Bericht der Badischen-Zeitung von Redakteurin Katja Mielcarek:
Montag, 19. Mai 2008
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120 Retter zeigten anschaulich, was sie können
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Staunende Zuschauer gestern beim Forum der Hilfsorganisationen vor und in der Herrischrieder Eishalle / Wer wollte, durfte Feuerlöscher ausprobieren |
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HERRISCHRIED. Viel los war am Sonntag rund um die Eishalle in Herrischried. Dort ging der Tag der offenen Tür der Herrischrieder Feuerwehr über die Bühne, der in diesem Jahr zu einem Fo rum der Hilfsorganisationen wurde: Feuerwehren, DRK, DLRG, Polizei, Technisches Hilfswerk und die Bergwacht präsentierten sich hier dem staunenden Publikum. "Willkommen im Regen" — die Worte, mit denen Herrischrieds Gesamtkommandanten Christian Dröse den letzten "Schwerverletzten" begrüßte, nachdem das Dach des präparierten Unfallautos abgenommen wurde, waren symptomatisch für einen großen Teil der Veranstaltung. Konnte die Jugendfeuerwehr Herrischried ihre erste Schauübung am Vormittag noch im Trockenen abhalten und unter anderem mit einer Wasserwand beeindrucken, gab es letztere in den nächsten Stunden flächendeckend.
Aber weder die gut
120 Rettungskräfte aus allen Bereichen noch die Besucher ließen sich den
Spaß verderben. Schließlich war auch allerhand geboten. Die Feuerwehr aus
Waldshut führte einen Einsatz mit sogenanntem Cafs-Schaum vor, mit dem im
Brandfall Gebäudewände gekühlt werden — die Reste nutzten einige
Jugendlichen zu einer veritable "Schneeballschlacht" . Im Innern der Halle
gab es neben einem Verpflegungsstand und zahlreichen Angeboten für die
Kinder jede Menge Informationsstände zu allen nur denkbaren Themen. Keine
Frage blieb unbeantwortet. Auch der Förderverein der Herrischrieder
Feuerwehr war präsent, und Gisela Sherlock konnte die ein oder andere
Spende entgegen nehmen. Unter anderem von dem Bayern Michael
Steigenberger. "Wir haben ein Ferienhaus in Herrischried. Im vergangenen
Jahr gab es eine Verpuffung. Da haben wir die Arbeit der Feuerwehr sehr
schätzen gelernt."
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